Über mich
Ich komme aus Bremen und bin mit Wasser als selbstverständlichem Teil einer Landschaft aufgewachsen. Meine Großeltern hatten ein Haus unmittelbar am Fluss. Wo in den 1950er-Jahren noch ein Sandstrand und Überschwemmungsflächen lagen, steht heute ein hoher Hochwasserdeich. Wie stark sich Landschaft, Nutzung und der Umgang mit Wasser verändern können, habe ich dort schon früh ganz praktisch erlebt.
Später habe ich viele Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet. Mein beruflicher Hintergrund ist zunächst kaufmännisch: internationale Kunden, Vertrieb, Produktion und Logistik. Während meiner Zeit bei Norit, einem niederländischen Hersteller von Aktivkohle, bekam das Thema Wasser für mich eine neue, technische Dimension. Aktivkohle wird unter anderem dort eingesetzt, wo Wasserqualität entscheidend ist — von der Abwasserbehandlung bis zur Aufbereitung von Trinkwasser. Wasser war damit nicht mehr nur Teil einer Landschaft, sondern auch eine Frage von Qualität, Grenzwerten, technischen Verfahren und zuverlässigen Prozessen.
An der Vrije Universiteit Amsterdam kam eine weitere Perspektive hinzu. Im Studium Aarde en Economie beschäftigte ich mich mit Wasserwirtschaft, Landnutzung, Hochwasserschutz und der Frage, wie natürliche, technische und wirtschaftliche Systeme zusammenspielen. In Wien habe ich diesen Weg mit dem ingenieurtechnischen Studium des Umwelt- und Bioressourcenmanagements an der BOKU weitergeführt — interdisziplinär angelegt, und genau das entspricht meiner Art zu arbeiten.
Heute beschäftigen mich besonders Fragen rund um Raum- und Landnutzung, Wasser, Umwelt und Infrastruktur. Ich arbeite mich gern in neue Fragestellungen ein, recherchiere, analysiere und strukturiere Informationen. Kosten, Abläufe, Nutzer und Umsetzbarkeit gehören für mich dabei genauso zu einem Projekt wie seine fachlichen Grundlagen.
Bei HomepageLotse arbeite ich im Vertrieb und habe die konzeptionelle Überarbeitung des Webauftritts begleitet. Dahinter steht eine Frage, die mir auch in anderen Bereichen immer wieder begegnet: Wie lässt sich etwas Komplexes so strukturieren und vermitteln, dass es für andere verständlich und nutzbar wird?